Neuer Defibrillator in Herbern installiert - Das Gerät an der Rankenstraße ist 24/7 zugänglich

Herbern. Gute Nachrichten für alle Herbernerinnen und Herberner: Die Hausmeister und die IT der Gemeindeverwaltung haben am Mittwoch (4.3.) den neuen Defibrillator am Bestattungshaus Goßheger (Rankenstraße) installiert. Ab sofort ist das lebensrettende Gerät rund um die Uhr einsatzbereit. Insgesamt gibt es damit vier von der Gemeinde angebrachte „Defis“ in Herbern.

Das neu installierte halbautomatische Gerät ist 24 Stunden und 7 Tage in der Woche – also jederzeit – zugänglich. Es ist kameraüberwacht, „die Kamera ist mit einem Bewegungsmelder ausgestattet und schaltet sich nur ein, wenn sich eine Person dem Gerät nähert“, erklärt Stefan Feige, Fachbereichsleiter Finanzen und Soziales.

In Notsituationen ist der neue Defibrillator nicht zu übersehen: Er ist in der Einfahrt zum Bestattungshaus Goßheger seitlich am Gebäude angebracht und in spezieller Höhe aufgehängt, so dass auch Menschen im Rollstuhl ihn entnehmen können. „Diesen Platz haben wir mit Bedacht gewählt“, sagt Michael Goßheger, Inhaber des Bestattungshauses, „er ist leicht zu finden und im Sommer hängt er nicht in der prallen Sonne.“

Damit er im Sommer nicht überhitzt, ist der hochwertige Aufbewahrungskasten des Defis belüftet – und im Winter beheizt. „Damit ist sichergestellt, dass das Gerät jederzeit einsatzfähig ist“, sagt Miriam Lepper, Fachgruppenleiterin Soziales. Ist der grüne Pfeil oben rechts im Gerät zu sehen (s. Foto), dann funktioniert der Defi einwandfrei.

„Wichtig ist: Wenn der Defi benutzt wurde, sollten sich die Nutzerin oder der Nutzer kurz bei der Gemeinde melden“, sagt Miriam Lepper, „denn dann können wir die Elektroden austauschen und die Batterien checken.“ Das geht ganz unkompliziert per Mail unter fachgruppe50@ascheberg.de oder per Telefon unter 02593/609-0.

Info:

Die Herbernerinnen und Herberner hatten sich einen jederzeit frei zugänglichen Defibrillator gewünscht. Die Gemeinde hatte daraufhin einen Aufruf gestartet, einige Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer hatten sich daraufhin gemeldet. Dabei hatte sich herauskristallisiert, dass der Standort an der Rankenstraße am besten geeignet ist.

Foto von links: Michael Goßheger, Miriam Lepper, Fachgruppenleiterin Soziales und Stefan Feige, Fachbereichsleiter Finanzen und Soziales vor dem halbautomatischen Defibrillator, der jetzt 24/7 an der Rankenstraße auf dem Gelände des Bestattungshauses Goßheger frei zugänglich ist.

© Stefanie Krampe/ Gemeinde Ascheberg