Gedenkveranstaltung in St. Benedikt-Kirche war gut besucht
Am dritten Jahrestag des Kriegsbeginns in der Ukraine haben die Menschen aus der Pfarrei St. Lambertus der Opfer gedacht. An der Gedenkfeier in der St. Benedikt-Kirche nahmen knapp 150 Menschen teil.
Herbern – Drei Jahre – 1096 Tage – nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine, herrscht noch immer Krieg. Aus diesem Grund hatte die Flüchtlingshilfe der Kirchen gemeinsam mit einer Gruppe Ukrainer am Sonntagnachmittag zu einer Gedenkveranstaltung eingeladen. Fast 150 Menschen – darunter Ukrainer, Gemeindemitglieder, Vertreter beider Kirchen, Politiker – nahmen daran teil.
Jan Szramik, Vorsitzender der Flüchtlingshilfe der Kirchengemeinde hatte mit seinem Orga-Team an alles gedacht. Damit jeder der Gedenkveranstaltung folgen konnte wurden im Vorfeld Ablaufzettel in vier verschiedenen Sprachen ausgeteilt. Ein Ukrainische Lied, welches von Olivia Brandt mit musikalischer Begleitung von Magdalena Baab vorgetragen wurde und Lieder des Gospelchors „Sound of Joy“ berührten die Anwesenden.
Ein bewegender Moment war als jeder Teilnehmer eine Kerze anzündete und diese anschließend mit einem Zettel auf dem die Wünsche, Hoffnungen oder Gebete niedergeschrieben waren auf die Treppe vorm Hochaltar niedergelegt wurden. Mit dem in vier Sprachen gesungenen Lied vom Frieden endete die Gedenkveranstaltung. Anschließend gab es noch für alle einen Gedankenaustausch mit Kaffee und Gebäck im Pfarrheim St. Benedikt.