Großer Zuspruch für das neue Übergangswohnheim an der Münsterstraße bei der Bürgerversammlung für Anwohner und Anlieger

Herbern. Im neuen Übergangswohnheim für geflüchtete Menschen in Herbern an der Münsterstraße/Forsthövel-Waterfortwinkel entsteht ein Wohnheim mit vier baugleichen Häusern, um 102 geflüchteten Menschen Zuflucht zu gewähren. Die Gemeinde Ascheberg investiert 6,5 Millionen Euro in den Bau. Der Baubeginn ist für das erste Halbjahr in 2026 angedacht und die Fertigstellung soll 2027 sein. Am Donnerstag gab es eine Bürgerinformation für alle Anwohner und Anlieger in der Bürgerhalle der Profilschule seitens der Gemeinde Ascheberg und des Architekturbüros Helsti.

„Bei der Planung habe man sich bewusst gegen die Containerbauweise oder um funktionierende Turnhallen entschieden. Die massiven Bauten mit Satteldach sind zum einen kostengünstiger und man könnte dies ohne weiteres in Zukunft als bezahlbaren Wohnraum für Azubis, Familien, Singles oder Senioren umwandeln“, betont Bürgermeister Thomas Stohldreier. Christian Scheipers, Fachgruppenleiter der Technischen Dienste bei der Gemeinde Ascheberg gab an, dass der Bau zunächst einen einfachen Standard ausweist. „ Es besteht auch die Möglichkeit, bei einer Folgenutzung einen Fahrstuhl einzubauen oder Balkone nachzurüsten.  Hier ist viel Spielraum.“ Alle Häuser haben die gleiche Aufteilung, eines wird allerdings etwas anders genutzt werden. Ein Sozialarbeiter und ein Hausmeister werden hier ebenfalls Räume beziehen, so Stohldreier. Zusätzlich gibt es in dem Haus einen Schulungsraum, zum Beispiel für Sprachkurse. Vier identische Baukörper, ein Spielhaus in der Mitte und eine Kommunikationsstelle und Parkplätze.

Großes Lob gab die Gemeinde, aber auch die Anwohner an das Architekturbüro Helsti GmbH aus Ascheberg weiter. „Alle Wünsche und Vorgaben wurden perfekt umgesetzt. Der Bau fügt sich mit dem Satteldach und den vier Baukörpern gut in das vorhandene Baugebiet ein", war hier der einhellige Tenor. Die Fragen der Anlieger, ob der Wirtschaftsweg am Waterfortwinkel nach der Bauphase so bestehen bleibt, beantwortete Scheipers so, dass man auf lange Sicht die Straße dort ausbauen werde, gleiches gilt für das Parkplatzangebot. Dieses ist jetzt noch auf ein Minimum begrenzt, aber auch hier gibt es Erweiterungsmöglichkeiten. 

Gesche Ahmann (Fachgruppenleiterin Bauverwaltung der Gemeinde Ascheberg), Heike Möller (Architektin bei der Gemeinde Ascheberg), Nils Weber (Technischer Dienst der Gemeinde Ascheberg), Chistian Scheipers (Christian Scheipers, Fachgruppenleiter der Technischen Dienste), Bürgermeister Thomas Stohldreier, Stefan Feige (Fachbereichsleiter Finanzen und Soziales) sowie Thomas Montacer (Inhaber Helsti GmbH), Dirk Mürmann (Bauingenieur Helsti GmbH) und Christoph Dörrich (Architekt Helsti GmbH).

© Schütte