Nach 41 Jahren gibt Manfred Hölscher den Staffelstab für die Geschäftsführung der Herberner Jagdgenossen an Bernd Streyl weiter

Bei den Herberner Jagdgenossen gab es einen Wechsel im Vorstand. Während der Jahreshauptversammlung in der Antica Fattoria wurde am Dienstagabend gewählt und die Aufstellung des Haushaltsplans und der aktuelle Jagdpachtgeldverteilungsplan für 2024 bekanntgegeben.

Nachdem Manfred Hölscher nach 40 Jahren eigentlich schon im vergangenen Jahr in seiner Funktion als Geschäftsführer der Herberner Jagdgenossen aufhören wollte, sein Nachfolger mit Stefan Backmann die Wahl aber nicht annahm, unterstützte er als kommissarischer Geschäftsführer noch ein weiteres Jahr. Doch jetzt ist seine Nachfolge geregelt. Nach der Entlastung des Vorstandes wurde Bernd Streyl einstimmig von den Anwesenden Mitgliedern gewählt. Ebenfalls hat er diese auch angenommen. Desweiteren werden Christoph Tubes und Georg Westhues als erster und zweiter Kassenprüfer fungieren. Stellvertretende Kassenprüfer sind Georg Streyl und Karl Rotert.

Die Ämter sind nun folgendermaßen belegt: Jagdvorsteher ist Andreas Herb Forsthövel und sein Stellvertreter ist Ludger Schürkmann. Beisitzer ist Bernd Brochtrup und die Geschäftsführung liegt jetzt Bernd Streyl.

Manfred Hölscher dankte anschließend den anwesenden Mitgliedern für ein immerwährendes, gutes Miteinander untereinander, aber auch zwischen Hegering und dem landwirtschaftlichen Ortsverein. „Es war wirklich so, dass man immer Unterstützung bekommen hat, wenn man welche brauchte. Sonst hätte ich dieses Amt auch nicht 41 Jahre ausgeführt, sagte Hölscher.

Die Vertreter der sieben Herberner Jagdgenossenschaften erhielten anschließend die Aufstellung des Haushaltsplans und der aktuelle Jagdpachtgeldverteilungsplan für 2024. Insgesamt erzielten die Jagdgenossenschaften Einnahmen in Höhe von 54.860 Euro. Bei der Ausschüttung pro Hektar erhält die Jagdgenossenschaft Herbern-Bakenfeld 18,98 Euro pro Hektar. Mit 17,51 Euro pro Hektar müssen sich die Genossen in Arup zufriedengeben. In Forsthövel Nord sind es 20,30 Euro, in Forsthövel Süd sind es 18,98 Euro pro Hektar, Unternordick mit 19,55 Euro und Obernordick mit 19,29 Euro pro Hektar zu verzeichnen. Die siebte Jagdgenossenschaft, Ondrup, hat mit 20,98 Euro pro Hektar den besten Wert erzielt.

Einstimmig ging es bei den Wahlen der Jagdgenossen zu.

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Foto von links: Ludger Schürkmann, Manfred Hölscher, Bernd Streyl, Andreas Herb Forsthövel und Bernd Brochtrup

© Isabel Schütte