Neubau in Herbern genehmigt: Baugenehmigung für Übergangswohnheim liegt vor

Herbern. Die Baugenehmigung für den Neubau eines Übergangswohnheimes zur Unterbringung geflüchteter Menschen in Herbern an der Münsterstraße liegt nun vor. Die ersten kleineren Tiefbauarbeiten sind gestartet. "Die für den Hochbau notwendigen Kanalanschlüsse für die Regen- und Schmutz-wasserableitung werden aktuell hergestellt", erläutert Christian Scheipers, Fachbereichsleiter Technische Dienste.

Hintergrund für den Bau des Übergangswohnheimes ist, dass der Kommune weiterhin regelmäßig Geflüchtete zugewiesen werden. Alle Kommunen in Deutschland sind zur Aufnahme geflüchteter Personen verpflichtet. "Zurzeit stehen der Gemeinde 579 Plätze für die Unterbringung der Menschen zur Verfügung, 408 sind davon bereits belegt", rechnet Stefan Feige, Fachbereichsleiter Soziales und Finanzen, vor. "Von den insgesamt 579 zur Verfügung stehenden Plätzen befinden sich 100 im ehemaligen Altenheim Ascheberg und 118 in angemieteten Wohnungen. Die 100 Plätze im befristet angemieteten Altenheim stehen uns nur vorübergehend zur Verfügung." Hinzu kommt, dass die Gemeinde momentan 19 Wohnungen für Geflüchtete angemietet hat, die "kurz- und mittelfristig wieder dem angespannten Wohnungsmarkt zur Verfügung gestellt werden sollen", so Feige. "Wir kommen daher nicht umhin, eine weitere Unterkunft zu bauen. Diese wird in Herbern entstehen, da es sowohl in Davensberg als auch in Ascheberg bereits große Einrichtungen gibt und die Geflüchteten damit in Zukunft gleichmäßig in allen drei Ortsteilen untergebracht sein werden."

Und so geht es jetzt weiter: Die Gemeinde schreibt zurzeit die anstehenden Arbeiten aus. Der Baustart ist für Oktober 2026 geplant. Die Fertigstellung der Gebäude wird für Ende 2027 erwartet.

Die Baugenehmigung für den Neubau eines Übergangswohnheimes zur Unterbringung geflüchteter Menschen in Herbern liegt nun vor. Der Baustart ist für Oktober 2026 geplant.

© Gemeinde Ascheberg