Neue Rotmarkierung an der Bernhardstraße soll Radfahrer besser schützen
Herbern. An der Kreuzung Bernhardstraße/Hauptstraße ist jetzt die lange geforderte Rotmarkierung für den Radweg aufgebracht worden. Sie soll Autofahrer stärker auf querende Radfahrer aufmerksam machen und die Sicherheit an einer der gefährlichsten Stellen für den Radverkehr in Herbern erhöhen.
Der Kreuzungsbereich der Bernhardstraße (L 844) gilt seit Jahren als problematisch. Immer wieder kommt es dort zu gefährlichen Situationen, weil Autofahrer beim Abbiegen den Radverkehr übersehen. Die Verkehrssicherheit an dieser Stelle beschäftigt Anwohner und Verkehrsteilnehmer deshalb schon seit vielen Jahren.
Schon lange wurde deshalb gefordert, den Radweg an dieser Stelle rot einzufärben. Die auffällige Markierung soll die Aufmerksamkeit der Autofahrer erhöhen und so das Unfallrisiko verringern. Der für die Landesstraße zuständige Landesbetrieb Straßen.NRW hatte eine Umsetzung in den vergangenenJahren jedoch eher zurückhaltend bewertet.
Eine neue Richtlinie des nordrhein-westfälischen Verkehrsministeriums sieht inzwischen vor, dass Rotmarkierungen nicht mehr nur an ausgewiesenen Unfallschwerpunkten, sondern auch an potenziell gefährlichen Querungsstellen eingesetzt werden können. Genau das trifft hier zu.
Nach Angaben von Nina Wischeloh-Petry, Pressesprecherin von Straßen.NRW, werden Rotmarkierungen im Münsterland schrittweise im Zuge von Sanierungs- und Markierungsarbeiten umgesetzt. Davon hat nun auch die Querungsstelle an der Bernhardstraße profitiert.
Die neue Rotmarkierung soll Autofahrer künftig stärker für den querenden Radverkehr sensibilisieren und so die Verkehrssicherheit an der Kreuzung erhöhen.
Die Rotmarkierung an der Querungsstelle von Bernhardstraße und Hauptstraße ist jetzt aufgebracht worden. Sie soll die Sicherheit für Radfahrer an einer seit Jahren bekannten Gefahrenstelle verbessern.