Neue Weihnachtssterne bringen frischen Glanz nach Herbern

Herbern. Die grünen Weihnachtssterne, die seit Jahrzehnten das Dorfbild prägen, gehören für viele Herberner fest zur Adventszeit. Doch nach fast 50 Jahren sind zahlreiche Exemplare beschädigt, und eine einfache Umrüstung auf LED-Technik hätte kaum zufriedenstellende Helligkeit gebracht. Deshalb setzte sich die Kaufmannschaft Herbern Parat Anfang 2025 das Ziel, komplett neue Sterne anzuschaffen und das Dorf zur Weihnachtszeit attraktiver zu gestalten.

Über das Regionalprogramm LEADER wurde ein Förderantrag gestellt – im Sommer kam die erhoffte Zusage. Damit war der Weg frei für ein Projekt, das inzwischen mit viel Engagement und Herzblut umgesetzt wurde. Die neuen Sterne erleuchten nun nicht nur die Südstraße, sondern erstmals auch die Mersch- und Talstraße, wo die lebensgroße Holzkrippe steht.

Das Team rund um Ewald und Marianne Gausepohl, Heike Kluge und Petar Jakovljevic hat über Monate mit großem Einsatz an der Umsetzung gearbeitet. „Wir wollen Herbern zum Weihnachtsdorf machen und sind nach der Tannenbaumaktion 2024 und 2025 sowie den neuen Weihnachtssternen auf einem sehr guten Weg“, betont Heike Kluge.

Ein besonderer Dank gilt Heiko Mönster, der die speziellen Halterungen für die Sterne in vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden gefertigt hat. Die benötigten Materialien stellte die Firma Klaas zur Verfügung. Der umfangreiche Schriftverkehr rund um Antragstellung, Abstimmungen und Dokumentationen lag vollständig in den Händen von Marianne und Ewald Gausepohl, die dabei sprichwörtlich „ein paar graue Haare lassen mussten“.

In dieser Woche schloss Gelsenwasser die Stromanschlüsse an den Straßenlaternen an – eine echte Punktlandung, denn LEADER-Projekte müssen bis Mitte November fertiggestellt sein.

Zum Schluss richtet Ewald Gausepohl noch eine herzliche Bitte an die Dorfbewohner: „Die alten Sterne dürfen selbstverständlich weiterhin aufgehängt werden. Und es wäre wunderbar, wenn auch die Fenster der Anwohner weihnachtlich leuchten würden.“

Foto von links: Ewald Gausepohl, Vera Kortenjann, Benedikt Angelkort, Marianne Gausepohl, Christian Deitermann, Heike Kluge, Stefan Feige, Stefan Hölscher und Heiko Mönster.

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