Schwarzer Humor begeistert Premierenpublikum beim plattdeutschen Theater in Herbern
Herbern. Nach einem Jahr Pause trat die Laienspielschar Herbern am Sonntagnachmittag, den 4. Januar, mit der schwarzen Komödie „Chaos in’t Bestattungshuus“ von Winnie Abel auf der Bühne der Aula der Profilschule auf. Mit münsterländischem Humor und einer rasanten Handlung sorgte das Ensemble für beste Unterhaltung.
Das Stück handelt vom Bestatter Gerd Speck (Andreas Nienhaus), der in finanziellen Schwierigkeiten steckt und eine Beerdigung inszeniert, um an Geld zu kommen. Das geplante Opfer, Viehhändler Udo Kemp (Kai Nienhaus), ist jedoch quicklebendig und versucht lediglich, seiner Ehefrau Roswitha (Marion Kraß) zu entkommen. Das Chaos ist perfekt, als mehr Trauergäste als erwartet erscheinen.
Die Darsteller, zu denen auch Luise Speck (Carolin Frigge), Sohn Florian (Nils Daldrup), Luises beste Freundin (Beate Feldkämper), Beamtin Anna Steckblööd (Monika Voss) und Justus (Peter Schulze Horn) gehören, überzeugten mit Wortwitz und Spielfreude. Regie führte Andreas Nienhaus, die Gesamtleitung hatten Paul Ophaus und Daniel Zimmermann. Das Premierenpublikum belohnte die intensive Probenarbeit mit lang anhaltendem Applaus.
Bei den weiteren Vorstellungen gibt es einen Snackverkauf (Brezeln, Mettendchen, Frikadellen). Am 10. und 11. Januar lädt die Laienspielschar zudem jeweils eine Stunde nach Ende der Vorstellung zu einer Aftershow-Veranstaltung ein.
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Links Bestatter Gerd Speck, rechts Udo Kemp: In einer Szene aus der schwarzen Komödie „Chaos in’t Bestattungshuus“ gerät der fragwürdige Plan im Bestattungshaus zunehmend außer Kontrolle.