Viele Ideen beim Workshop "Ortskerngestaltung in Herbern"

Spiel- oder Fahrradstraße, Blühwiesen, mehr Parkplätze, Fahrradständer, ein Treffpunkt für Jung und Alt und viele weitere Ideenvorschläge gab es am Montagabend in der Aula der Profilschule beim Workshop zum Thema: Ortskerngestaltung in Herbern.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Thomas Stohldreier und Gesche Ahmann von der Bauverwaltung ging es in kleinen Gruppen an die dafür vorbereiteten sechs Thementische. Aufgeteilt waren diese in: Aufenthaltsqualität, Grünflächen/Artenvielfalt, Identifikation, Tourismus/Wirtschaft, Mobilität, Barrierefreiheit, Familienfreundlichkeit, Sport und Spiel und Bildung.

Rund fünfzig Interessierte Bürger ließen ihrer Kreativität freien Lauf. Beleuchtung am Bült-Patt ist Annette Reher wichtig. „Das ist so eine dunkle Ecke. Ich würde das schon sinnvoll finden.“ Außengastronomie und ein Dorfplatz waren ebenfalls ein großes Thema.

Der ein oder andere Vorschlag kann sicherlich auf dem kleinen Dienstweg umgesetzt werden, bei größeren Projekten braucht es die Zustimmung der Politik. „Des weiteren muss geschaut werden, welche Fördertöpfe dann in Frage kommen. Die Kassen sind leer und das wird in Zukunft bestimmt auch nicht besser“, so Ahmann.

Genau dieses Problem war bei den Herbernern allgegenwärtig. „Das man jetzt einen Anfang hat ist ja schon mal gut. Die Ansprüche für die Dorfgestaltung sind für mich manchmal doch sehr fraglich, zum Beispiel der Vorschlag eine Kirschblütenallee im Ortskern zu pflanzen finde ich übertrieben. Vieles von dem was hier vorgetragen wurde wird im Sand verlaufen, davon bin ich überzeugt. Wir bleiben auf jeden Fall dran, denn auch Kleinigkeiten können manchmal wichtig sein“, sagte die Maria von der Halben. Wenn jemand noch weitere Ideen hat können diese auch nachträglich zu: boehnisch@ascheberg.de geschickt werden.

© Schütte