Ascheberger Straße: Tempo-30-Pläne stoßen auf breite Zustimmung

Herbern. Nach dem Verkehrsunfall im Februar, bei dem ein Schulkind am Zebrastreifen auf der Ascheberger Straße von einem Auto erfasst wurde, wächst der Druck auf die Gemeinde, konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit umzusetzen. Vor allem aus der Elternschaft werden seitdem verstärkt Schritte seitens der Kommune gefordert.

Im Mittelpunkt der Diskussion steht insbesondere eine mögliche Tempobegrenzung auf 30 km/h. Wie Stefanie Krampe, Pressesprecherin der Gemeinde Ascheberg, mitteilt, gibt es hierzu bislang jedoch noch keine abschließenden Ergebnisse. „Für eine mögliche Tempo-30-Regelung liegen derzeit noch keine spruchreifen Erkenntnisse vor“, erklärt Krampe. Sobald konkrete Entscheidungen getroffen seien, werde die Gemeinde diese per Pressemitteilung veröffentlichen.

Ein erster wichtiger Schritt ist bereits erfolgt: Bei einem Ortstermin haben sich Vertreter des Ordnungsamtes, der Polizei, des Kreises als zuständiger Straßenverkehrsbehörde sowie von Straßen.NRW als Straßenbaulastträger ein gemeinsames Bild der Situation gemacht. Nach Angaben der Gemeinde wird die Einführung von Tempo 30 von allen Beteiligten grundsätzlich befürwortet.

Auch verwaltungsseitig sind die Planungen vorangeschritten. Daniel Krüger, Fachgruppenleiter Öffentliche Ordnung, hat bereits eine verkehrsrechtliche Anordnung für die Geschwindigkeitsreduzierung beantragt. Dennoch stehen noch verschiedene Detailfragen im Raum etwa organisatorische Abstimmungen und die Beschaffung erforderlicher Materialien.

Ein konkreter Zeitrahmen für die Umsetzung kann daher derzeit noch nicht genannt werden. Seitens der Gemeinde wird jedoch betont, dass die Sicherheit insbesondere von Schulkindern oberste Priorität habe.

Die Tempo-30-Pläne stoßen auf breite Zustimmung.

© Schütte