Dorfkaffee geht am Dienstag in die dritte Runde
Herbern. Am Dienstag, 28. Juli 2026, öffnet das Pfarrheim St. Benedikt wieder seine Türen für das Dorfkaffee des Dorfvereins Herbern. Ab 15:00 Uhr sind alle herzlich eingeladen, bei Kaffee und Gebäck miteinander ins Gespräch zu kommen und einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen.
Die ersten beiden Dorfkaffees haben gezeigt, wie schön es ist, wenn Menschen zusammenkommen. Der jüngste Gast war 27 Jahre alt, der älteste 95. Genau das macht das Dorfkaffee besonders. Hier treffen sich Menschen jeden Alters. Egal, ob jemand schon immer in Herbern lebt oder erst vor Kurzem hierher gezogen ist. Jeder ist herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Mitgliedschaft im Dorfverein oder eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Vor dem dritten Dorfkaffee haben wir mit Stephan Heitbaum aus dem Vorstandsteam des Dorfvereins Herbern gesprochen.
Was macht das Dorfkaffee für euch so besonders?
"Für uns sind es die strahlenden Gesichter unserer Gäste, die vielen schönen Gespräche und die Freude, wenn sich alle schon auf das nächste Dorfkaffee freuen. Genau das möchten wir erreichen. Das Dorfkaffee soll ein Ort sein, an dem sich jeder willkommen fühlt. Ob jung oder alt, neu im Ort oder schon lange hier zu Hause. Jeder soll seinen Platz finden. Für uns steht das Miteinander im Mittelpunkt."
Wer gehört zum Helferteam?
"Wir haben das große Glück, dass uns viele Menschen unterstützen. Inzwischen sind es so viele, dass wir gar nicht alle nennen können. Natürlich helfen die Frauen und Männer beim Dorfkaffee selbst. Genauso wichtig sind aber auch die vielen Menschen im Hintergrund. Einige backen Kuchen oder anderes Gebäck. Jemand hat uns ganz spontan sechs Pfund Kaffee gespendet. Unsere Blumenfee sorgt jedes Mal für frische Blumen auf den Tischen. Es macht uns große Freude, gemeinsam mit so vielen engagierten Menschen etwas für unser Dorf auf die Beine zu stellen. Dafür können wir gar nicht oft genug Danke sagen."
Gab es schon einen besonderen Moment?
"Ja. Beim letzten Dorfkaffee kam eine Frau bis vor das Pfarrheim. Sie war allein und traute sich nicht hinein. Eigentlich wollte sie schon wieder nach Hause gehen. Wir haben sie angesprochen und mit ihr geredet. Eine andere Besucherin hörte das Gespräch und nahm sie einfach mit hinein.
Später kam die Frau noch einmal zu uns. Sie bedankte sich und erzählte, wie viel Spaß sie gehabt hatte. Sie sagte, dass sie beim nächsten Mal auf jeden Fall wiederkommen möchte. Im Gespräch erfuhren wir, dass sie allein lebt und nur wenige Kontakte hat.
Genau solche Momente zeigen uns, wie wichtig das Dorfkaffee ist. Wenn Menschen neue Kontakte knüpfen, sich wohlfühlen und mit einem Lächeln nach Hause gehen, dann hat sich unser Einsatz gelohnt."
Kaffee und Gebäck stehen beim Dorfkaffee für die Besucher bereit.