15 Igelhäuser suchen neue Quartiere
Simone Menkhaus hat mit Materialspenden, ihrem Schwager Guido und Sohn Jens 15 liebevoll gebaute Igel-Winterschlaf-Unterkünfte fertig gestellt.
In der kalten Jahreszeit brauchen Igel einen Unterschlupf, in dem sie ihren Winterschlaf halten können. Ein dichter Laubhaufen oder ein Holzstapel in einer ruhigen Ecke des Gartens sind prinzipiell völlig ausreichend.
Schon seit einigen Jahren kümmert sich Simone Menkhaus um Igel, die kleinen Unterschlüpfe waren für sie ein Herzensprojekt. Die Igelquartiere wurden so aus Euro-Paletten gebaut, damit Hunde oder Katzen nicht hinein können. Nach unten ist die Behausung offen. Als Dach schützt die Igel eine Dachpappe vor Feuchtigkeit. Im Inneren kann man die neue Behausung locker mit Stroh oder trockenem Laub füllen, damit der Igel etwas zum Kuscheln hat. Wer es perfekt machen möchte, gräbt unter dem Igelhaus eine kleine Grube und füllt diese mit Kieselsteinen oder Sand. Der Igel muss auch während des Winterschlafes mal Wasser lassen und geht dafür nicht extra aus dem Haus.
Damit sich möglichst wenig Wasser in der Behausung sammelt, den Unterschlupf am besten auf Bretter stellen und von außen mit Laub isolieren. Gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro, die in die Igel-Hilfe für Futter und Tierarztkosten gesteckt wird, können die Häuschen heute Vormittag (7. Dezember) zwischen 9 und 10 Uhr an der Geiststraße 14 in Herbern abgeholt werden. Weitere Informationen unter Tel.: 0157 -74718704.