Last-Minute-Drama vor hunderten Zuschauern in Herbern
Herbern. Vor hunderten Zuschauern boten der SV Herbern und die SG Sendenhorst am Mittwochabend (20. Mai) ein emotionales Bezirksliga-Duell mit allem, was der Abstiegskampf zu bieten hat. Im ersten Spiel des SV Herbern nach der Freistellung von Cheftrainer Sven Pahnreck trennten sich beide Teams nach turbulenten 90 Minuten mit 2:2.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen bereits in der 13. Minute durch Daniel Krüger mit 1:0 in Führung. In einer intensiven und umkämpften Partie blieb Herbern zunächst spielbestimmend und nahm die knappe Führung mit in die Halbzeitpause.
Beim SV Herbern standen erstmals Johannes Richter und Dominik Reher als Interimstrainerteam an der Seitenlinie. Trotz der schwierigen Situation zeigte die Mannschaft eine engagierte Leistung.
In der 83. Minute erzielte Nicolas Rosendahl den umjubelten Ausgleich zum 1:1. Doch die Antwort der Gastgeber folgte sofort: Nur eine Minute später traf Daniel Krüger erneut und brachte den SV Herbern wieder mit 2:1 in Front.
Die Gäste steckten jedoch nicht auf und warfen in den Schlussminuten alles nach vorne. Tief in der Nachspielzeit war es schließlich Tim Wittenbrink, der in der 90.+2 Minute den viel umjubelten Treffer zum 2:2-Endstand erzielte.
Damit sicherte sich die SG Sendenhorst einen wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt, während Herbern trotz zweimaliger Führung den Sieg nicht über die Zeit bringen konnte.