Neun starke Männer für die Krippe in St. Benedikt
Für den Aufbau einer Krippe ist nicht nur kreatives Talent, sondern auch jede Menge Kraft notwendig. Im Fall der St. Benedikt-Krippe müssen sogar neun starke Männer anpacken, um den Stall aus Massivholz aufzubauen.
Die Rede ist von, Uwe-Reiner Bochmann, Alfons Nordhoff, Hans Krass, Bernhard Gesenhoff, Hubert Hartwig-Wierling, Bernie Börste, Reinhard Hölscher, Hermann Schlüchter und Josef Krampe. Zunächst müssen die schweren Holzteile in die Kirche. Uwe-Reiner Bochmann nimmt die einzelnen Stücke entgegen um den Aufbau zu organisieren.
Nachdem alle Teile vor dem Altarraum an den Holzbänken lehnen, können sie zusammengeschraubt werden. Der Dienstälteste beim Krippenaufbau-Trupp ist Josef Krampe. „Seit über 40 Jahre mache ich das schon“, erzählt der 92-Jährige Herberner.
Während sich Hubert Hartwig-Wierling und Bernhard Gesenhoff um den Aufbau kümmern, ist Alfons Nordhoff mit der Dekoration beschäftigt. Die majestätisch wirkenden großen Tannen neben der Krippe sind eine Spende von Benedikt Selhorst. Uwe-Reiner Bochmann und Josef Krampe hängen die Lichterketten an den Weihnachtsbäumen auf. Noch ist die Beleuchtung aber nicht fertig, erst müssen noch die Tannenbäume hinter den Stall gesteckt werden. Auch das wird in Teamarbeit erledigt. „Das bringt die jahrelange Zusammenarbeit mit sich“, sind sich die Männer einig.
Die großen Krippenfiguren werden allerdings erst am 23. Dezember aufgestellt. Eine Vorlage gibt es nicht, die Krippe sieht jedes Jahr ein wenig anders aus. Richtig komplett ist die weihnachtliche Herberge aber erst, wenn das Jesus in die Krippe gelegt wird. „Das geschieht aber erst am Heiligen Abend“, verrät Uwe-Reiner Bochmann.
Über neue Helfer/Helferinnen würde sich das Aufbauteam sehr freuen. "Wir sind zwei 80-Jährige und ein 92-Jähriger. Neue Muskelkraft wäre super", sagt Hans Krass. Bei Interesse können sich Helfer/innen gerne unter: 02599-473 melden.