Gemeinsam für den guten Zweck
Herbern. Der Weihnachtsbasar in der 47. Auflage war wieder einmal ein voller Erfolg. Das Erfolgsrezept heißt hier, alle Vereine für den guten Zweck.
Der Kirchplatz war Treffpunkt für Alt und Jung. Glühwein- und Tannenduft, ein Hauch von Weihnachten konnte man förmlich riechen. Das Wetter war ebenfalls eine Punktlandung. „Vier Grad und strahlend blauer Himmel. Es ist Glühweinwetter. Besser geht es nicht“, sagte Heiko Mönster vom Glühweinstand der Bürgerschützen.
Neuigkeiten austauschen, Bekannte treffen, einmal im Jahr wird der Kirchplatz zur Pilgerstätte. Auch ehemalige Herberner lassen es sich nicht nehmen, dem Basar einen Besuch abzustatten. Das ist bei vielen ein Pflichtprogramm.
Den ganzen Tag über war der Weihnachtsbasar gut frequentiert. Ob Hüpfburg, das siebenstündige, immer wechselnde Bühnenprogramm, ein selbst gemachtes Mitbringsel vom Heimatverein, der Mariengrundschule oder den Nordicker Schützen. Auch die typisch westfälische Küche wie Erbsensuppe oder Reibeplätzchen konnte wieder bei den Besuchern punkten. Es blieben am Sonntag nicht viele Wünsche offen. Im Zentrum des Geschehens sah man des Öfteren den Nikolaus und Knecht Ruprecht inmitten einer Schar von Kindern. Die Organisatoren waren mehr als zufrieden mit der Veranstaltung. „Es steht und fällt mit dem Wetter. Das war dieses Mal perfekt. Auch die Illumination an der Außenfassade von der St. "Benedikt Kirche war ein absolutes Highlight“, resümierte Stefan Laxen vom Vierergremium von St. Benedikt.
Bei der Prämierung der ersten Tannenbaum-Aktion von Herbern Parat gab es Glückwünsche an alle Mitmachenden von Bürgermeister Thomas Stohldreier, Heike Kluge und Petar Jakovljevic. Mit über 1200 abgegebenen Stimmen ging der erste Preis ging an die Feuerwehr des Löschzuges Herbern (Kiste Bier und Durstlöscher für die Kinder), der zweite an die Kita St. Benedikt (Hüpfburg Spaß für einen Vor- oder Nachmittag) und der dritte Preis an die Tagespflege Herbern (Memory-Spiel für Erwachsene).
Die SuB-Band brachte die Stimmung anschließend auf den Höhepunkt, es wurde mitgesungen, geschunkelt und getanzt. In einem Meer von Wunderkerzen klang der Basar aus. Organisiert wurde dieses Jahr von den Nordicker Schützen.
Am Stand des Herberner Heimatvereins gab es wie jedes Jahr den Heimatkalender. Aber auch selbstgestrickte Socken, ein Memory-Spiel und kleine Vogelhäuschen waren hier Verkaufsschlager.
Alle 30 Tannenbaum-Paten wurden bei der Prämierung bedacht. Der erste Preis ging an die Feuerwehr des Löschzuges Herbern, der zweite Preis an die Kita St. Benedikt und der dritte an die Tagespflege Herbern. Bürgermeister Thomas Stohldreier sprach seine Glückwünsche hierzu aus.