Nordicker Schützen freuen sich auf das Schützenfest

Herbern. Das Schützenfest in der Bauernschaft Nordick steht in den Startlöchern und trotz kurzfristiger Änderungen überwiegt bei den Schützenbrüdern und Schützenschwestern die Vorfreude auf das Fest . das amtierende Königspaar Tim vor dem Gentschenfelde und seine Königin Maia freuen sich auf das Schützenfest, auch wenn ihre Regentschaft damit endet.

„Absolut fantastisch. "Ich hätte es mir niemals so schön vorgestellt“, sagt Tim rückblickend auf sein Königsjahr. Noch immer erinnert er sich an den Moment des Vogelschusses. „Ich war total perplex, als der Vogel gefallen ist. Das war überhaupt nicht geplant.“ Doch schnell hätten er und Maia großen Zuspruch aus dem gesamten Verein erhalten. Besonders hebt Tim den starken Zusammenhalt im Verein und seinen Hofstaat hervor. „Die Gemeinschaft war einmalig. Es war einfach fantastisch."

Auch abseits des offiziellen Programms blieb das Königsjahr in besonderer Erinnerung. Zweimal wurde die heimische Terrasse des Königspaares in Herbern spontan zum Treffpunkt der Nordicker Schützen, nach der Proklamation sowie nach dem Frühschoppen an Christi Himmelfahrt. „Es war unkompliziert, spontan und wunderschön“, erzählt Tim. Besonders überrascht habe ihn die Begeisterung seiner Frau Maia, die zuvor mit dem Schützenfest vorher kaum Berührungspunkte hatte. „Sie war total begeistert. Besser hätte es nicht sein können.“

Der Auftakt des Schützenfestes erfolgt am Mittwoch, 13. Mai, um 7 Uhr mit einer heiligen Messe in der Schlosskapelle Itlingen. Um 9 Uhr treten die Schützen auf dem Hof Budde an, bevor gegen 9.15 Uhr das amtierende Königspaar abgeholt wird. Anschließend beginnt auf dem Hof Schäper das traditionelle Vogelschießen. Die Proklamation des neuen Königs ist für 12.30 Uhr vorgesehen. Am Abend treten die Schützen um 19 Uhr auf dem Hof Wessel an, ehe um 20 Uhr der große Königsball im Festzelt mit der Tanzkapelle „Motion Livemusik“ beginnt.

Am Christi Himmelfahrtstag, 14. Mai, startet das Programm um 11 Uhr mit dem öffentlichen Frühschoppen und dem traditionellen Töttchenessen. Für musikalische Unterhaltung sorgen die Blaskapelle Werne sowie der Spielmannszug der Kolpingfamilie Herbern.

Kurz vor dem Fest musste der Verein organisatorisch umplanen. Aufgrund umfangreicher Sicherheitsauflagen des Kreises Coesfeld für den geplanten Marsch auf öffentlichen Straßen zog der Vorstand die beantragte Marscherlaubnis zurück. Vorsitzender Frank Holtrup kritisiert den hohen organisatorischen und haftungsrechtlichen Aufwand für ehrenamtlich organisierte Veranstaltungen. Gemeinsam mit örtlichen Landwirten wurde jedoch schnell eine Alternative gefunden. Der neue Marschweg über private Flächen und Feldwege wurde am Samstag von zahlreichen Schützen vorbereitet und fertiggestellt. Getreu dem Motto „Meckern und aufregen nützt nichts“ hieß es stattdessen Ärmel aufkrempeln und gemeinsam das Beste aus der Situation machen.

Am Mittwoch starten die Nordicker Schützen die Schützenfestsaison. Tim vor dem Gentschenfelde wird dann die Regentschaft abtreten.

© Isabel Schütte