Suche nach Frühlingsboten im Heimatgarten
Herbern. Pünktlich zum Frühlingsanfang besuchten die Maxikinder der Kita Abenteuerland den Heimatgarten in Herbern. Auf den ersten Blick gab es noch nicht so viel zu sehen. Aber zusammen mit den Naturtrainerinnen des Heimatvereins suchten sie wie Detektive die ersten Frühlingsboten – und zwar mit allen Sinnen. Osterglocken und Krokusse waren schnell gefunden. Aber bei Veilchen, Weidenkätzchen, Haselnuss und Gundermann musste man schon genau hinschauen. Manche Frühlingsboten riechen auch ganz speziell, wie die Frühlingsdetektive feststellen konnten, als sie Blätter von Bärlauch und Gundermann zwischen den Fingern zerrieben.
Auch tierische Frühlingsboten fanden sich im Heimatgarten. Im Kompost wurden die Kompostwürmer unter die Lupe genommen. Am Bienenhotel und Sandarium konnte man die ersten Bewohner beobachten. Gisela Lamkowsky vom Garten-Team erklärte den Kindern, dass Insekten nicht nur überirdisch ihre Nester anlegen, sondern die meisten von ihnen in die Erde krabbeln. Deswegen gibt es dieses Sandarium im Heimatgarten. Dass Insekten ganz wichtig für den Garten sind, wussten viele Kinder schon: Ohne Bienen gibt es später keine Äpfel, Birnen oder Erdbeeren.
In den Sträuchern und Bäumen ringsum machten sich lautes durch Gezwitscher weitere Frühlingsboten bemerkbar – Vögel. Alte Vogelnester in den Hecken inspirierten die Kinder, selbst schon mal kleine Nester für die Vögel zu bauen. Gott sei Dank bietet der Heimatgarten genug Nistmaterial an.